Die Geschichte

Der Fabrikbesitzer Rudolph Weiss ließ in den Jahren 1881 und 1882 auf seine Kosten ein Krankenhaus erstellen und schenkte es nach Vollendung seiner Vaterstadt. Heute erinnern nur noch die verklinkerte Außenfassade des ehemaligen Stifterbaus und eine Büste des Spenders an die damalige Zeit. Seinen Namen verdankt das Haus dem berühmten in Bad Langensalza geborenen Arzt Christoph Wilhelm Hufeland. Das Krankenhaus in der Kurstadt, welches seit 1993 als eines der ersten Häuser der Bundesrepublik Deutschland in der privaten Rechtsform der GmbH geführt wird, liegt in einem idyllischen kleinen Park und wurde für über 100 Millionen DM komplett saniert, erweitert und mit modernster Technik ausgestattet.

1274
Günther von Salza und dessen Vater Hugo errichteten in der Erfurter Vorstadt (heute Bad Langensalza) das Hospital St. Georgii, auch bekannt unter dem Namen "Volkenroder Spittel".

1642
Während des 30jährigen Krieges entschloss man sich, das Spital St. Georgii hinter die schützenden Mauern der Stadt zu verlegen. Zu diesem Zweck wurde ein Neubau mit 21 Betten in der Enggasse erbaut.

1832
Das Spital in der Enggasse wurde seitdem als Städtisches Krankenhaus bezeichnet. Im selben Jahr wurden die Spitäler St. Georgii und St. Wendelini verwaltungsmäßig vereinigt.

1866
Während der Schlacht am 27.06. war das kleine Krankenhaus restlos überfordert und es kamen erstmals Helfer des Roten Kreuzes zum Einsatz.

1881 - 1882
Der Fabrikbesitzer Rudolf Weiss (1824 - 1893) stiftete der Stadt Bad Langensalza ein der Neuzeit entsprechendes Krankenhaus, die "Weiss´sche Stiftung".

1883
Das Krankenhaus öffnet für die ersten Patienten seine Pforten.

1914 - 1918; 1939 - 1945 
Während der Kriegsjahre wurden heimlich Vorbereitungen zum Reservelazarett der Wehrmacht getroffen. Das Krankenhaus umfasste in dieser Zeit 800 Betten.

1953
Das Krankenhaus geht in die Trägerschaft des Kreises über.

1962
Zum 200. Geburtstag des Christoph Wilhelm Hufeland gedachte die Stadt ihres großen Sohnes und Ehrenbürgers und gab dem Krankenhaus den Namen "Christoph Wilhelm Hufeland".

1993
Das Krankenhaus ändert seine Rechtsform zur Hufeland Krankenhaus GmbH Bad Langensalza.

1994
03.03.: Spatenstich zum 1. Bauabschnitt durch den Gesundheitsminister Pietzsch
04.10.: Grundsteinlegung zum 1. BA durch den Gesundheitsminister Pietzsch

1997
25.09.: Einweihung des 1. Bauabschnittes durch den Minister Schröder

2000
24.02.: Grundsteinlegung zum 2. Bauabschnitt durch Herrn Fox
21.07.: Richtfest zum 2. Bauabschnitt durch den Staatssekretär Herrn Maaßen

2001
10.08.: Einweihung des 2. Bauabschnittes durch den Ministerpräsident Vogel

2002
Die Unstrut-Hainich Kreiskrankenhaus gGmbH in Mühlhausen gehört seit März 2002 als Tochtergesellschaft zur Hufeland Krankenhaus GmbH Bad Langensalza. Damit ist eine noch umfassendere medizinische Betreuung unserer Patienten möglich.
März:    Aushub der Baugrube für den 3. Bauabschnitt

2003
Fertigstellung des Rohbaus des 3. Bauabschnittes

2004
März:    Eröffnung des ambulanten Zentrums
01.04.:  Beginn der Zertifizierung des Qualitätsmanagements
August: Umzug der Intensivstation in den 3. Bauabschnitt

2005
März:    Beginn der 1. Sprechstunde im ambulanten Zentrum
09.05.: Einweihung des Linksherzkathetermeßplatzes
29.06.: Bauabnahme nach Umbau und Renovierung des historischen Stiftergebäudes
04.07.: Umzug der Geschäftsführung in die neuen Räume des Stiftergebäudes
11.07.: Umzug der Speisenversorgung, Patientenaufnahme, Patientenverwaltung,
            ambulante Abrechnung/Aufnahme für MRT und Röntgen
23.11.: Einweihung des offenen MRT 1,0 Tesla durch den Ministerpräsident Dieter Althaus

2006
22.02.:  Einweihung des Andachtsraumes
03.02.:  Übergabe des KTQ-Zertifikates
April:     Beginn der Sanierungsarbeiten des Altbaus (ehemalige Innere Medizin)
ab 04.12.: Umzug des medizinischen Personals in den Altbau der ehemaligen Inneren Medizin